One-stop shop for all your needs.
Comprehensive competence for auditing, tax and management consultancies.

Who we are

MSW GmbH is an internationally active, owner-managed auditing company in the center of Berlin, which is active as a specialist for corporate finance alongside the core areas of auditing and tax consulting in the market. In particular, the support of national and international medium-sized companies with regard to the capital market as well as start-up companies is one of our complex tasks.

What we do

MSW GmbH offers comprehensive services in the field of auditing, tax advice and economic consulting. The service spectrum covers all types of statutory and voluntary audits of financial statements according to national and international standards, audit-related services, corporate finance, as well as the entire area of tax consulting, business consulting and related commercial and economic advisory services. We are also active as a common representative and in connection with the issuance of bonds as security trustee.
In doing so, we combine outstanding expertise with first-class performance and help our customers meet their complex corporate challenges.

What makes us different

We stand by our customers as a competent and reliable partner. Our integrated consulting approach enables us to act flexibly and efficiently in all areas of the company’s daily business.
Through personal support, reliability and the highest quality, MSW GmbH is a reliable contact for SMEs, family businesses and all capital market players. Personal contact with our clients is a special concern for us.

LINK Deutsche Börse Cash Market

AKTUELLE KUNDENINFORMATIONEN

Die Regierungskoalition hat mit Beschluss vom 3. Juni 2020 unterschiedliche Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise beschlossen.

Ein zentrales Element ist die befristete Senkung der Umsatzsteuersätze:
zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland (…) befristet vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 (wird) der Mehrwertsteuersatz von 19 % auf 16 % und von 7 % auf 5 % gesenkt“.

Für Unternehmer/Unternehmen resultiert aus der Senkung des Umsatzsteuersatzes ein erheblicher kurzfristiger Handlungsbedarf. Denn interne Systeme und Prozesse sind auf die neuen Umsatzsteuersätze anzupassen, Verträge sind zu ändern und auch die Buchhaltung ist umzustellen.

Dabei darf auch nicht übersehen werden, dass die Änderungen Ende Dezember wieder rückgängig zu machen sind.

Insbesondere folgende Bereiche sind durch die Steuersatzänderungen betroffen und bedürfen einer kurzfristigen Anpassung:

  • Die verminderten Steuersätze gelten nur für Leistungen, die im Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2020 (im Folgenden: Übergangszeitraum) ausgeführt werden. Unbeachtlich ist hingegen der Zeitpunkt des Vertragsschlusses, der Rechnungsstellung oder der Zahlung. Sofern der Unternehmer/die Unternehmen Anzahlungen  vor dem 1. Juli erhalten, die Leistung jedoch im Übergangszeitraum ausgeführt wird, unterfällt das gesamte Entgelt dem verminderten Steuersatz von 16 % bzw. 5 %. Dies ist entsprechend auf der zu erstellenden Schlussrechnung zu berücksichtigen.
  • Das voranstehende Thema gilt gleichermaßen für Anzahlungen im Übergangszeitraum für Leistungen  die erst nach dem 31. Dezember 2020 als vollständig erbracht angesehen werden können. Da der Zeitpunkt der Leistungserbringung dann nicht der Übergangszeitraum ist, würde die gesamte Leistung mit dem „normalen Steuersatz“ abgerechnet werden müssen. Bei langfristigen Verträgen wäre zu prüfen, ob Teilleistungen im Übergangszeitraum vereinbart und schlussabgerechnet werden können.
  • Sämtliche Kassensysteme sind auf die neuen Steuersätze umzustellen.
  • Für die neuen Steuersätze werden neue Konten in der Buchhaltung benötigt.
  • Bei der Rechnungseingangsprüfung ist sicherzustellen, dass auch die Rechnungen der Lieferanten für Leistungen im Übergangszeitraum nur die verminderte Umsatzsteuer ausweisen. Sofern die Umsatzsteuer hingegen auf Basis der bislang gültigen Steuersätze abgerechnet wird, ist zu beachten, dass diese Rechnung falsch ist. Die zu hoch ausgewiesene Steuer darf daher nicht als Vorsteuer geltend gemacht werden.
  • Da die Steuersatzänderungen sowohl den Regel- als auch den ermäßigten Steuersatz betreffen, ist ein besonderes Augenmerk auf Reisekostenabrechnungen zu richten (z.B. Hotelübernachtung, Bahnticket).
  • Buchungen von Übernachtungen oder Bahnfahrten für Zeiträume ab dem 1. Juli 2020 führen auch bereits bei Vorabzahlung zu den verminderten Steuersätzen.
  • Bei Dauerleistungen (insb. Mietverträgen und Leasingverträgen) ist sicherzustellen, dass die Verträge – sofern diese als Rechnungen fungieren – für den Übergangszeitraum angepasst werden. Alternativ sind entsprechende Dauerrechnungen anzupassen. Bei der Bezahlung von Dauerrechnungen ist darauf zu achten, dass ggf. eingerichtete Daueraufträge geändert werden müssen.
  • Bei der Ausgabe von Gutscheinen ist davon auszugehen, dass ein Gutschein, der sowohl im Übergangszeitraum als auch davor oder nach eingelöst werden kann, kein Einzweckgutschein sein kann, da der anzuwendende Steuersatz nicht feststeht. Einzweckgutscheine werden nach den geltenden USt-Sätzen zum Zeitpunkt der Ausgabe, Mehrzweckgutscheine nach denen zum Zeitpunkt der Einlösung besteuert (und auch erst dann).
  • Soweit aus einer Rechnung für eine vor Beginn des Übergangszeitraums ausgeführte Leistung im Übergangszeitraum Skonto gezogen wird, gilt für den Skontoabzug der bislang anzuwendende Steuersatz. Dies gilt gleichermaßen für den umgekehrten Fall am Ende des Übergangszeitraums.
  • Die unlängst für Unternehmen der Gastronomie und der Hotellerie angekündigte Steuersatzsenkung für Speisen im Zeitraum vom 01.07.2020 bis 30.06.2021 führt nun zu einer weiteren Veränderung. Der Steuersatz von 5 % gilt für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020. Ab dem Ende der Übergangsfrist ist dann der Steuersatz von 7 % für die Zeit vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021 anzuwenden. Ab dem 01.07.2021 dürfte der Regelsteuersatz dann wieder zur Geltung kommen.
  • Bei Erbringung von Bauleistungen, insbesondere an Leistungsempfänger ohne Vorsteuerabzugsberechtigung, empfehlen wir Ihnen eine Rücksprache mit unserem Büro.

Die Beschlüsse der Regierungskoalition sind noch durch den Bundestag und den Bundesrat zu bestätigen. Explizite Umsetzungsanweisungen durch die Steuerverwaltung liegen noch nicht vor. Unsere Hinweise basieren auf den Informationen unserer Berufsverbände und dem Verwaltungsvorgehen bei früheren, vergleichbaren Steuersatzänderungen.

Wir werden Sie über weitere Konkretisierungen informieren. Für Fragen zu diesem Thema sprechen Sie uns gern an.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr MSW-Team

MSW GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Straße des 17. Juni 106-108
10623 Berlin
Telefon +49.30.88 77 58 0
Telefax  +49.30.88 77 58 10
E-Mail  info@mswberlin.de
Web      www.mswberlin.de

Aufgrund unseres dynamischen Wachstums in den Bereichen Prüfung und Beratung von Unternehmen mit Kapitalmarktbezug waren wir zuletzt sehr aktiv im Bereich Recruiting unterwegs.  Dabei ist es uns, nach unserer Überzeugung, gelungen, unser Kapitalmarktteam nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu entwickeln.

Bereits seit dem 1. Januar verstärkt Herr Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Ralf Dittmann unsere Prüfungsabteilung. Herr Dittmann war 10 Jahre bei der KPMG in München und Berlin tätig. Danach für einige Jahre in unterschiedlichen Funktionen bei namhaften Family Offices.

Am 1. Juli wird Frau Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin Thao Le unserer Prüfungsabteilung beitreten. Frau Le war 5 Jahre bei der KPMG in Frankfurt am Main und Berlin tätig. Frau Le war als Assistant Manager zuständig für die Prüfungsleitung von Konzern- sowie Jahresabschlussprüfungen sowie der dazuge­hörigen Packages (HGB, IFRS, US-GAAP).

Ebenfalls am 1. Juli wird Herr Maximilian Mues zu uns kommen. Herr Mues war 2,5 Jahre bei der KPMG Berlin, zuletzt als Assistant Manager im Bereich Konzernabschlussprüfung börsennotierter Unternehmen sowie in der Begleitung von Going Public/IPO tätig. Herr Mues wird voraussichtlich im Jahr 2021 sein WP-Examen ablegen.

Im dritten Quartal 2020 wird Herr Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Dr. Mathias Thiere von der KPMG unser Team verstärken. Herr Thiere wird zunächst die Leitung unseres IFRS-Bereiches übernehmen. Herr Dr. Thiere war 12 Jahre bei der KPMG in der Prüfungsabteilung u.a. in der Betreuung von börsennotierten Gesellschaften aber auch mehrere Jahre im „Department of Professionel Practice“, wo er seine KPMG-Kollegen in allen Fragestellungen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS beraten hat.

Er war darüber hinaus mit dem Aufbau der Sparte „Prüfung von Startup Unternehmen“ sowie mit der Begleitung von Mandanten im Zusammenhang mit Prüfungen der DPR befasst. Herr Dr. Thiere hat einen Lehrauftrag für die Vorlesungsreihe „Internationale Rechnungslegung (IFRS) an der Technischen Hochschule Brandenburg, Brandenburg an der Havel.

Wenn Sie Fragen haben sprechen Sie mich gerne an. Ich würde mich darüber hinaus freuen, wenn es ab der zweiten Jahreshälfte wieder möglich ist, Ihnen unsere neuen Kollegen auf der einen oder anderen Konferenz oder im Rahmen eines neuen Projektes persönlich vorzustellen.

Horst Mantay
Geschäftsführer

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